Berliner Herzinfarktregister e. V.
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Protokoll der 11. Öffentlichen Vorstandssitzung des Berliner Herzinfarktregister e.V.
vom 28.1.2004 um 19:00Uhr

 

Tagesordnung:

TOP 1: Finanzsituation

a)     
Haushaltsabschluss 2003
b)     
Haushaltsplan 2004 und Frage der Fortführung des Registers (weitere Finanzierung?)
c)     
Beiträge durch die beteiligten Krankenhäuser (z.B. Rechnungen an Krh.)
d)     
Spendenaufruf (Annoncen in Tageszeitung, Anschreiben an potentielle Sponsoren direkt,..)
e)     
Vorbereitung der Mitgliederversammlung (Termin)

TOP 2: Kurzer Bericht zum Stand der Publikationen des BHIR

a)     
Beitrag für Gesundheitsbericht der Senatsverwaltung 2003
b)     
Geschlechterdifferenzen (Theres, Maier et al)
c)      In-hospital treatment of patients with acute myocardial infarction in four European regions: 
Data from AMI-Florence, BHIR, EMIR, RICO 
d)     
Themen und Interessenten für weitere Publikationen?

 TOP 3: Datenerhebung 

a)      Stand der Datenerhebung seit Beginn der 2. Phase
b)     
Verfahren der Datenübermittlung (Erhebungsbogen / EDV)

 TOP 4: Projekte / Promotionen

a)      Projekt zur Verlängerung der QT-Zeit als Arzneimittelnebenwirkung
b)
      Promotionen: Frau Colditz, Frau Tung, Herr Siedentop

 TOP 5: Verschiedenes


 Anwesend waren:

Thimme (Vorsitzender), Kleber (stellv. Vorsitzender), Kallischnigg (geschäftsführendes Vorstandsmitgl.). Vorstandsmitglieder: Behrens, Theres, Brenner, Jonitz. Vereinsmitglieder: Göing, Gothe, Graf-Bothe, Maier, Mateucci-Gothe, Röhnisch, Schoeller. Gäste: Bölke (MSD), Colditz (Helios Buch), Markel-Vieto (ÄKB), Türkoglu (Humboldt Krh.), Vogtmann (CCM). Mit den Anwesenden war der Vorstand beschlußfähig.

 

Zu TOP 1: Finanzsituation

a) Haushaltsabschluss 2003

·       Ausgaben betrugen € 18.000.- weniger als ursprünglich für 2003 geplant. (Tätigkeitsbericht für 2003 als Anlage 1 beigelegt)

b) Haushaltsplan 2004 und Frage der Fortführung des Registers (weitere Finanzierung?)

·       Für den Haushaltsplan 2004 existiert eine Deckungslücke von ca. € 30.000.-

·       Falls die fehlende Summe nicht aufgebracht werden kann, müssen die Beschäftigten des Registers zum 1.6.04 gekündigt werden, denn für mögliche Schulden des Vereins haften die Vorstandsmitglieder persönlich.

·       Einsatz einer Kommission unter Leitung von Herrn Kleber, die ein Papier zur strategischen Ausrichtung des Registers entwirft (Mitglieder: : Thimme, Kleber, Theres, Behrens, Maier).

·       ÄKB erklärt sich bereit in einem Rundschreiben, erneut alle Berliner Kardiologen über das Berliner Herzinfarktregister zu informieren und sie aufzufordern, am BHIR teilzunehmen.

·       Anregung von Herrn Jonitz:
- Ausfallbürgschaft durch die ÄKB.
- Der Ärztekammerpräsident könnte sich auf Bundesebene darum bemühen, daß die Teil-
   nahme am BHIR als akzeptierte Maßnahme zur Qualitätssicherung gilt (Akkreditierung)

·       Da das Berliner Herzinfarktregister der Qualitätssicherung dient und in in Eigenverwaltung durch die Kardiologen entstanden ist, wurde entschieden, daß der Verein Berliner Herzinfarktregister weitergeführt werden soll. Vorschläge zur Einwerbung weiterer Mittel, um die Deckungslücke zu schliessen, wurden präsentiert (Tischvorlage verteilt und dem Protokoll als Anlage 2 beigefügt) (s.a. 1c und 1d des Protokolls).

c) Beiträge durch die beteiligten Krankenhäuser (z.B. Rechnungen an Krh.)

·       Der Vorstand sprach sich für die Einwerbung von Beiträgen durch die am Register beteiligten Krankenhäuser aus. Es wurde beschlossen, daß alle am Register beteiligten Krankenhäuser einen Pauschalbeitrag ans BHIR leisten, abhängig von der Zahl der behandelten Patienten pro Jahr. Ausgegangen wurde davon, daß die vereinbarten Pauschalbeiträge von den Trägern der Krankenhäuser im Rahmen der Qualitätssicherung übernommen werden könnten.

 

Gesamtzahl der vom Krankenhaus ans Register gemeldeten Fälle pro Jahr

Pauschalbeitrag pro
Krankenhaus pro Jahr

>   100 Fälle

€ 1800.-

50-100 Fälle

€ 1500.-

<     50 Fälle

€ 1100.-

 

d) Spendenaufruf

·       Herr Bölke (Vertreter von MSD) regte an, verschiedene Firmen als fördernde Mitglieder/Sponsoren (nicht nur 1 oder 2 Firmen) anzusprechen.

·       ASSENT 4 Studie: Herr Behrens bietet an nachzufragen, wie die Zusammenarbeit zwischen BHIR und ASSENT 4 gestaltet werden soll.

·       Weitere Vorschläge zur Mitteleinwerbung wurden auf die nächste Sitzung verschoben.

 

e) Vorbereitung der Mitgliederversammlung

·       Die 7. Mitgliederversammlung des BHIR wird am 24.3.2004 um 19:00 Uhr in der Ärztekammer Berlin stattfinden.
(nach oben)

 


Zu TOP 2:            Kurzer Bericht zum Stand der Publikationen des BHIR

 

a)      Beitrag für Gesundheitsbericht der Senatsverwaltung 2003
-
verteilt –

b)      Geschlechterdifferenzen (Theres, Maier et al)
-
verteilt –

c)      In-hospital treatment of patients with acute myocardial infarction in four European regions: Data from AMI-Florence, BHIR, EMIR, RICO
- Bericht vertagt –

d)      Themen und Interessenten für weitere Publikationen?

·       Interesse von Herrn Göing: Vergleich Troponin positiver Infarkte (NSTEMI) und STEMI
(nach oben)

Zu TOP 3: Datenerhebung

 


a)      Stand der Datenerhebung seit Beginn der 2. Phase

·       Zusage zur Teilnahme am BHIR (siehe Anlage 3 zum Protokoll)

 

b)      Verfahren der Datenübermittlung (Erhebungsbogen / EDV)

  • Kurzer Bericht von Frau Türkoglu aus dem Humboldt Krankenhaus über Ihre Erfahrungen mit der EDV Dateneingabe (Vivantes testet
    eine EDV gestützte Dateneingabe im Humboldt Krankenhaus). Die Eingabe des neuen 2seitigen Bogens benötigt 10-15 Minuten. Die Dateneingabe ist nicht verknüpft mit einer Eingabe der BQS Daten oder anderer Daten; die Daten fürs BHIR werden komplett separat in eine eigene Maske eingegeben. Da durch die Form der Dateneingabe per EDV organisatorisch im Humboldt Krankenhaus eine Ein-gabe durch verschiedene Ärzte (z.B. getrennte Eingabe auf ITS und auf der kardiologischen Station) nicht möglich ist, gehen nach Ansicht von Frau Türkoglu gewisse eingangs zu er-hebende Informationen verloren; auch wird mehr Zeit zum Ausfüllen des Bogens als bei der Papierversion benötigt. Frau Graf-Bothe berichtete aus der DRK Klinik Westend, daß bei Gebrauch des Fragebogens in Papierform ein Zeitaufwand von 5 - 10 Minuten eingerechnet werden muß.

  • Datenschutz: Inzwischen liegt dem BHIR ein Schreiben des Datenschützers vor, in dem festgestellt wird, daß die vom BHIR vorgenommene Pseudonymisierung der Daten für wissenschaftliche Zwecke und zur Qualitätssicherung dem Datenschutzgesetz entspricht.
    (nach oben)

 


Zu TOP 4: Projekte / Promotionen

 

a)      Projekt zur Verlängerung der QT-Zeit als Arzneimittelnebenwirkung
-
vertagt –

b)      Promotionen: Frau Colditz, Frau Tung, Herr Siedentop

·       Frau Colditz: Dem Promotionsvorhaben von Frau Colditz mit Herrn Theres als Betreuer zu einer elektrophysiologischen Fragestellung zur Behandlung und zum Outcome von ausgewählten Patienten aus dem BHIR mit „electrical storming“ wurde grundsätzlich zugestimmt. Da Frau Colditz für die Promotion Einsicht in die Akten der von „electrical storming“ betroffenen Patienten nehmen muß, erfolgt die Zustimmung vorbehaltlich des Einverständnisses der Chefärzte, in deren Abteilungen Herzinfarktpatienten mit „electrical storming“ behandelt wurden. Frau Colditz wird aufgefordert, eine schriftliche Einverständniserklärung zur Einhaltung des Datenschutzes abzugeben. Bei weiterem Interesse an der zu untersuchenden Fragestellung bitte mit Herrn Theres (Charite Mitte: e-mail: heinz.theres@charite.de) in Verbindung setzen.

·       Frau Tung: Promotion zur notärztlichen Versorgung der Berliner Herzinfarktpatienten unter der Betreuung von Herrn Arntz und Herrn Thimme stockt aufgrund von zeitlichen Engpässen der Promoventin.

·       Herr Siedentop, Diplom Statistiker, plant eine Promotion zum Einsatz statistischer Verfahren für Benchmarking-Prozesse in der Versorgungsforschung. Es handelt sich um einen Vergleich verschiedener statistischer Verfahren, die beispielhaft anhand der Daten des Berliner Herzinfarktregisters verglichen werden sollen. Im Vordergrund der Promotion steht eine theoretische Auseinandersetzung im Vergleich der statistischen Verfahren, nicht die Auswertung der Daten des BHIR. Der Vorstand wurde gebeten, binnen einer Woche mögliche Einwände gegen das Promotionsvorhaben mitzuteilen, ansonsten würde dem Promotionsvorhaben zugestimmt werden.
(nach oben)

 

Zu TOP 5: Verschiedenes

-         vertagt –

fürs Protokoll Birga Maier, 3.2.2004

fürs Protokoll Birga Maier, 17.6.2003

 

 

 


Zuletzt geändert: 05.02.04  von: Denis Polossin